Volleyball-Herren streichen die Segel

Die Volleyball-Herren in der Saison 2018/19, nach der man als Vizemeister in die Bezirksliga aufgestiegen war.

Laaber. Für die beiden Abteilungsleiter der Volleyballabteilung Rudi Kolb und Hans-Jürgen Gibis ist es ein Dajavu. Bereits vor 20 Jahren waren die beiden gezwungen, die Herrenmannschaft der TSG-Volleyball-Abteilung wegen Personalmangels abzumelden - jetzt ist es wieder so weit. Die Volleyball-Herren wurden aus dem Spielbetrieb genommen.

Vor über 10 Jahren war eine Gruppe Jugendlicher an Hans-Jürgen Gibis auf der Suche nach einem Volleyball-Trainer herangetreten. Bereits im Jahr drauf trat man bei den ersten Jugendspieltagen an. Ein großer Sprung dann 2013, als man nach langer Abstinenz eben wieder eine Herren-Mannschaft für den Spielbetrieb meldete und in der untersten Spielklasse - der Kreisliga - startete.

Bereits zwei Jahre später reichte ein dritter Tabellenplatz für die nächsthöhere Spielklasse, die Bezirksklasse. Nach einem Lehrjahr etablierten sich die Laaberer Herren in der Bezirksklasse und waren von Jahr zu Jahr erfolgreicher. 2019 schließlich stieg man als Vizemeister erneut eine Liga höher und spielte damit in der Bezirksliga.

Schon im ersten Jahr in der Bezirksliga konnte man sich im vorderen Bereich etablieren, bis die Saison wegen Corona abgebrochen wurde. Die letzte Saison fiel ohne ein Punktspiel ebenfalls Corona zum Opfer. Jetzt stehen zwei Stammspieler zumindest für die nächste Saison nicht mehr zur Verfügung, so dass das Kapitel Männervolleyball im Punktspielbetrieb vorerst wieder geschlossen werden muss.

Die Volleyball-Abteilung konzentriert sich also wieder auf die weibliche Jugend und auf Freizeit-Volleyball. Derzeit ist die Gründung einer Freizeitmannschaft im Gespräch, die in der Regensburger Freizeit-Liga mitspielen könnte. Doch zunächst müsste Corona die Ausübung des Sportes wieder ermöglichen.

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