Defibrilatoren für Sportstätten

Bürgermeister Hans Schmid (links) und der 2. Vorsitzende der TSG Tobias Tischler (rechts) mit den Spendern Dr. Claus Kroehling (2.v.l.), Dr. Jens-Claudio Lunz (3.v.l.), Dr. Jeanette Mederer (2.v.r.) und Dr. Michael Geissler (3.v.r.).

Laaber. Zwei neue Defibrilatoren stehen bereit um im Notfall Leben zu retten: Am Sportheim Laaber und gleich neben dem Eingang der Grundschule sind die selbsterklärenden Geräte installiert, die jemanden nach einem Herzstillstand wieder ins Leben zurückholen sollen. Damit ging ein lange gehegter Wunsch der Vortandschaft der Turn- und Sportgemeinschaft in Erfüllung. Finanziert haben die Geräte die beiden Arztpraxen am Ort mit den Ärzten Jeanette Mederer, Michael Geissler, Claus Kroehling und Jens-Claudio Lunz.

Schon seit Jahren beschäftigte sich die Vorstandschaft der Turn- und Sportgemeinschaft mit der Anschaffung von Defibrilatoren. Die Geräte sind in einem Notfall einfach zu bedienen. Sie funktionieren vollautomatisch und erklären selbstständig dem Benutzer, wie sie richtig angewendet werden. Beim Öffnen der Geräte schaltet sich automatisch eine Sprachausgabe ein, die den Benutzer anleitet.

Nachdem es lange ein unerfüllter Wunsch geblieben war, nahm 2. Vorsitzender Tobias Tischler die Anschaffung in die Hand. Er klärte alle Fragen: Welches Fabrikat soll angeschafft werden? Wo werden die Geräte am besten installiert? Benötigt man ein Gerät oder besser zwei? Nachdem alle Fragen geklärt waren, galt es die Finanzierung der Anschaffung zu klären. Hier musste man die beiden Ärzteteams Jeanette Mederer / Michael Geissler und Claus Kroehling / Jens-Claudio Lunz nicht lange betteln. Gemeinsam spendeten sie etwa 3.300 € für die Anschaffung.

Zu guten Ende musste Tobias Tischler noch selbst Hand anlegen. Die Geräte wurden von ihm installiert und er sorgte auch für die notwendige Stromversorgung. Sie müssen außerdem jeden Monat überprüft werden und alle zwei Jahre zu einer Überprüfung eingeschickt werden. Glücklich sind die Vorstände des Sportvereins über die Anschaffung, auch wenn man hofft, dass diese nie zum Einsatz kommen müssen.

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